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Lebendich steht für Lebendig. Für Lebend ich.
Für Leben dich. Für..????

Das Zaubermittel in Beziehungen: Klarheit

Hier auch als Hör-Blog:

Wie gut und klar wir kommunizieren ist ein heißes Thema in jeder Art von Beziehung – ob in einer Liebesbeziehung oder Freundschaft, im Umgang mit Familie oder KollegInnen.

Alles ganz einfach – theoretisch

Eigentlich ist klare Kommunikation ganz einfach – wir überlegen, was uns wichtig ist, spüren selbst gut, was wir wollen. Wir finden wertschätzende Worte auf Augenhöhe, den passenden Zeitpunkt und hören gut zu, was andere sagen. Wir lassen einander ausreden, haben Humor. Wir wissen, der andere erzählt mir etwas von sich. Das ist ein Geschenk und kein Angriff auf meine Person. So kann sich ein guter Dialog zum Wohle aller entfalten. Wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Wir wollen aber, dass es allen gut geht und finden für alle beteiligten passende Wege, auch gemeinsame.

Herausforderungen der Kommunikation

Allerdings läuft es jedoch meist ganz anders. Wir haben Erwartungen, die uns oft selbst gar nicht klar sind. Und selbst wenn, sprechen wir Dinge nicht aus, um andere nicht zu verletzen oder weil wir sie als nicht wichtig empfinden. Wir erklären oft nicht, was uns gerade durch den Kopf geht, sind nur körperlich anwesend, aber nicht emotional oder geistig.

Oft interpretiert der eine das Verhalten des anderen in seine eigene (Gedanken-) Welt hinein und fertig ist eine Verunsicherung, die wegen mangelnder Klarheit Ärger verursachen kann. Oft hören auf zu fragen, wenn wir keine Antworten bekommen. Wir gewöhnen uns vielleicht an, um den heißen Brei zu reden oder interpretieren die Mimik des anderen. Wir bilden uns eine Meinung und sagen: “der/die andere ist so oder so!”. Die Filterbrille sitzt fest auf der Nase. Andere verpacken ihre Wünsche so, dass sie wie Manipulationen herüber kommen. Das alles reißt Gräben auf, verhindert Wohlbefinden und ein freudiges Miteinander.

Wie viel Klarheit haben wir gelernt?

Viele von uns haben als Kind – ein paar kenne ich auch persönlich – beispielsweise immer wieder Sätze gehört  wie “Sei nicht so direkt!” “Du bist ein Elefant im Porzellanladen, das sagt man nicht, das denkt man nur!” “Musst du wirklich alles verstehen?” “Das darfst du dem/der aber nicht sagen.” “Du bist viel zu ehrlich!” “Musst du mich immer wieder daran erinnern?” “Sei nicht so frech.” “Sei still.” Kennt ihr das? Welche hast du noch im Ohr?

Was hindert uns an klaren Worten?

Natürlich prägt uns, mit welcher Kommunikation wir aufgewachsen sind. Ganz schnell lernten wir, welche Aussagen und Worte gut ankommen, gehört werden und welche nicht. Also lernten wir, was “richtig und falsch” ist, was andere gerne hören, was wir besser bleiben lassen. Und was wir tun mussten, um die Aufmerksamkeit zu bekommen, die wir haben wollen – und auch wirklich brauchten. Aber was, wenn das alles gar nicht mehr stimmt, ja vielleicht nie gestimmt hat?

Kommunikationsmuster klar machen, die Angst ablegen lernen

Es gibt – für die die wollen – viel Literatur zum Thema, aber auch einige ganz hilfreiche Tipps, um klare, einfache und ehrliche Kommunikation zu üben und zu praktizieren. Ja, wenn wir uns mit unseren Bedürfnissen ehrlich zeigen, macht uns das auch verletzlich, es ist jedoch auch eine wertvolle Möglichkeiten, einander wieder näher zu kommen. Das bringt frischen Wind in jede Beziehung. Brauchst du etwas mehr Mut? Schau mal, welche Tipps für dich heute passen könnten!

10 Inspirationen für dich selbst und los geht´s!

  • Mit welcher Einstellung gehe ich in das Gespräch?
  • Möchte ich das für mich oder mit anderen klären?
  • Was wünsche ich mir WIRKLICH, was tut mir und auch uns gut?
  • Was möchte ich EHRLICH und klar sagen?
  • Wie soll das Gespräch – im Sinne eines miteinander – ausgehen?
  • Kann ich das als Wunsch äußern statt als Forderung?
  • Wie kann ich das WERTSCHÄTZEND und klar formulieren?
  • Bin ich NEUGIERIG auf die Meinung des/der anderen?
  • Der andere erzählt mir von sich, nicht mehr und nicht weniger. Aha, so sieht er/sie das.
  • Bei besonderen Wünschen: wann ist ein guter Zeitpunkt?

Viel Freude und Inspiration. Wenn du Begleitung wünscht, melde dich gerne! 

Wenn du über “die Sehnsucht nach der Lust auf Sex” lesen möchtest, hier der Link zu meinem Artikel im WOMAN!

3 klare Fakten für persönlichen Erfolg

Was macht persönlichen Erfolg aus?

Viele Menschen finden ganz unterschiedliche Worte und Bilder für Erfolg, haben oft auch (un-)bewusst bestimmte Erwartungen. Was bedeutet Erfolg für dich/Sie? Und – wann darf es genug sein?

Für mich persönlich ist es ein freudiger Erfolg, wenn ich mit Sinn und Freude, alleine und mit anderen so wirke, dass Menschen, mit denen ich arbeiten darf, Erkenntnisse und Schritte machen können, die sie persönlich ihren Erfolgen und Sehnsüchten näher bringt.

ausblick

Erfolg heißt für mich, dass ich mein Leben überwiegend entspannt so gestalten kann, dass ich genügend Zeit und Ressourcen habe für Entwicklung und die “Neugierden” die es auch außerhalb meiner Komfortzone gibt. Wenn ich gesundes Essen, eine Wohlfühl-Wohnung, Fitness & Gesundheit und Reisen genießen darf. Wenn ich zufrieden bin, mit dem was ist. Ein ganz besonderer persönlicher Erfolg ist es, wenn ich meine Beziehungen so gestalten kann, dass alle bewusst Freude daran haben.

Für mich ist es aber auch Erfolg, wenn ich mich konsequent weiter entwickle, um etwas bestimmtes zu erreichen, ein gutes Miteinander, Fitness zum Beispiel oder ein bestimmtes Einkommen.

3 klare Fakten zu persönlichem Erfolg
– Erkennen der jetzigen Situation und Verständnis dafür
– erkennen, wohin man möchte, es braucht Sinn, authentische Werte, Klarheit
– einen machbaren Weg dahin

… auf dem die vielen kleinen Schritte gefeiert werden, die es braucht, damit persönliche Erfolge auch im größeren Stil gelingen können!