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Lebendich steht für Lebendig. Für Lebend ich.
Für Leben dich. Für..????

Spielräume finden

In diesem Blog geht es darum, die eigenen Möglichkeiten wieder zu entdecken. Spielräume und Freiheiten, die wir manchmal nicht mehr wahrnehmen. Die Lebendigkeit, die so gut tut. Begeisterung und Freude.

Gewohnheiten und Spielräume entdecken..

Letztens erzählte mir eine Frau in den besten Jahren, sie verbringe die meiste Freizeit an den Wochenenden zu Hause oder im Garten. Sie würde gerne mehr unternehmen, wisse nicht, warum sie so „träge“ sei. Sie möchte mehr Spielräume haben. Es stellte sich recht bald heraus, sie war es über viele Jahre gewöhnt, für ihre Kinder „in Rufweite“ sein zu wollen. Allerdings: die Kinder sind längst erwachsen und leben ganz wo anders. Die Gewohnheit war ihr so in Fleisch und Blut über gegangen, dass sie diese unbewusste Erwartung weiterhin erfüllte. Sie schränkte sich selbst ein, wo sie es garnicht mehr muss und möchte.

Nein, diese Frau ist nicht besonders festgefahren. So funktionieren wir alle.

Ein anderes Beispiel: Loslassen

Ein aktiver und bewusst lebender Mann in den 40ern erzählte, er sei mittlerweile seit 3 Jahren selbständig. Er könne kaum glauben, er beginne jetzt endlich langsam, seine Zeit freier einzuteilen und sich nicht mehr nach gewohnten Arbeitszeiten/Pausen zu richten. Jetzt genieße er es, seinen eigenen Rhythmus zu entdecken und so ganz neue Höchstleistungen – aber auch echte Ruhepausen – zu genießen. Manchmal geht er vormittags laufen, morgens um 05.00 sei er besonders kreativ. Das sind Spielräume.

Sehnsucht nach genug

… immer öfter sehnen wir uns nach Zeiten in denen wir selbst wählen können, wonach uns wirklich zumute ist. Nach entspannten, leichten Augenblicken und Möglichkeiten, nach Spielräumen. Vielleicht auch mal einfach nichts sinnvolles zu tun, sondern etwas, das gerade richtig Spaß macht!! Oder so konzentriert zu arbeiten, wie es uns am leichtesten fällt. Wir werden ständig verführt, uns auf die Spielfelder anderer zu begeben, sie zu unterstützen und deren Verantwortungen zu übernehmen, uns deren Kopf zu zerbrechen, in deren „Film“ mit zu spielen.

Klang es vor einigen Jahren noch „wichtig“, wenn jemand „ständig im Stress“ war, ist es heute quasi für alle Gewohnheit, von jung bis alt, früh bis spät. Das ist völlig gegen unser Wohlgefühl. Der Stress entsteht zu einem guten Teil, wenn wir versuchen, die Erwartungen der anderen zu erfüllen, und hier gibt es selten ein GENUG.

Weder beim Chef, noch den Lieblingsmenschen, den Kindern, den Eltern oder im Freundeskreis, ganz zu schweigen von der Gesellschaft und der Wirtschaft, dem sozialen Gewissen…. !! Es ist nie genug. Wir leben in einer dichten, schnellen Zeit und lernen hoffentlich langsam, mit den vielen Informationen sinnvoll umzugehen. So, dass wir uns wieder auf das persönlich Wesentliche konzentrieren können.

Langsam näheren wir uns dem wahren Räuber von

lebendigen Spielräumen und entspannter Leichtigkeit 

Das sind meist – erraten – wir selbst! Unsere bewussten und unbewussten Erwartungen, inneren Glaubenssätze, Muster, Gewohnheiten. Und natürlich unsere meist unbewussten Schalthebel: gebraucht werden, Anerkennung bekommen, gesehen werden, besser sein,… Statt uns klar zu machen, was wir wirklich wollen und was uns richtig Spaß macht.

3 Tipps für mehr Spielräume

  • in stressigen Zeiten unbedingt aufschreiben, was du machen möchtest, wenn du irgendwann mal endlich Zeit findest – es kann sein, du weißt es dann nicht mehr, wenn du plötzlich Zeit hast!
  • stell dir eine einzige Frage – zumindest 5 x täglich: Wer sagt, dass ich das jetzt wirklich so tun muss? Tipp: Lass dich zu Beginn vom Handy erinnern…
  • gönne dir abends vor dem zu Bett gehen ein paar Minuten um den Tag zu reflektieren und zu notieren: Was hat mir heute wirklich Freude gemacht?

„Happiness shouldn’t be a goal, it should be a habit!“ (Richard Branson)

 

 

Mehr Spaß im Leben… lebendige Freude

Wer möchte nicht mehr Spaß und lebendige Freude!?

Die kleine Anna kommt glückstrahlend und völlig außer Atem nach Hause, ihre Freundin und Nachbarstochter Emma im Schlepptau. „Mama, Papa, darf ich heute wieder bei Emma schlafen?“ Die Eltern sahen einander an und Papa fragte: „Warum?“ – „Einfach so, aus Spaß!!“ rief Anna. „Du hast doch erst letzte Nacht bei Emma geschlafen!“ sagte Mama. „Ja, aber Mama, warum darf ich nicht heute wieder Spaß haben?“ Kluges Kind, kluge Frage.

Warum darf ich heute nicht wieder Spaß haben?

Ja, klar, eine gewisse Disziplin ist sinnvoll, notwendig – aber Spaß eben auch. Schon mit geringem Aufwand bzw. Unachtsamkeit schaffen wir es, in den meisten Lebensbereichen – in unseren Beziehungen, bei der Arbeit und sogar in der Freizeit – Spaß und Freude quasi zu eliminieren. Wir bringen es fertig, all das Wichtige und Schöne mit so vielen Regeln, Problemen, Bedingungen und „Vorschriften“ zu verbinden, dass unser Leben anstrengend, langweilig und schwierig wird. Viele von uns arbeiten quasi nur noch „To do Listen“ ab – und da steht vieles drauf, was eigentlich Spaß machen könnte…

Was macht mir eigentlich heute Spaß?

Die Eltern gaben nach – Anna durfte wieder bei Emma spielen und übernachten! Nach Rücksprache mit Emmas Mama nutzten Mama und Papa die Anregung ihrer Tochter und die gewonnene Zeit. Sie gingen miteinander aus, taten wofür sie selten Zeit hatten …

… oder sich zu selten Zeit nahmen!?

Der kleine Satz „Warum darf ich heute nicht wieder Spaß haben?“ hat die beiden erinnert. Welchen Regeln folgen wir? Wer sagt, dass es so richtig ist? Es braucht manchmal nur einen kleinen Anstoß und wir bemerken, dass wir einer Menge do’s & don’ts folgen, ohne wirklich zu wissen oder zu hinterfragen, warum. Natürlich könnte man forschen, woher diese „Glaubenssätze“ kommen …

… oder einfach jetzt beschließen, mehr Spaß und Freude zu leben.

Wie wäre es mit einem zusätzlichen Vorsatz für dieses junge Jahr? In den nächsten Tagen, Wochen, Monaten möglichst viel Spaß und Freude zu haben??

Ich wünsche viel Vergnügen… und gehe schaukeln! Ja, das geht auch im grauen Wien! 😉

Version 2

Anregungen

 

Abschied nehmen…

Abschied nehmen… weitergehen….

Einerseits …

… neigen wir manchmal dazu, Menschen, die wir geliebt und verloren haben, auf ein Podest stellen. Wir erinnern uns dann beinahe nur noch an die guten Erlebnisse und schönen Seiten, der unerreichbare Mensch wird quasi ein bisschen zu etwas „Heiligem“. Ob ein ungewollter Abschied, oder auch, wenn es ein gewollter Abschied war, es ist beinahe immer schmerzlich. Schade, wenn man nicht loslassen kann und Vergangenes verklärt. Erinnere dich, auch dieser Mensch war nicht perfekt. Nur dann ist es möglich, freier zu werden, denn…

…mit Heiligen kann niemand mithalten, so kann nie jemand an diesen Menschen herankommen. Das traurige ist, wir nehmen uns selbst die Chance, weiter zu gehen, der Platz an deiner Seite ist von einem Phantom oder Heiligen besetzt.

 

Andererseits …

… trifft manchmal genau das Gegenteil zu – es wird die Zeit mit einem ehemals geliebten Menschen ganz schlecht gemacht. Man findet nur noch Fehler, hat es „eh immer gewusst“, es hat „eigentlich eh nie gepasst“… „vergeudete Zeit“

…  auch wenn die Zeit am liebsten ausgelöscht wäre – sie ist ein Teil unseres Lebensweges. Ja, wir hatten auch in diesen Menschen und diese Zeit Träume und Sehnsüchte investiert und wahrscheinlich auch einen Teil davon gelebt. Und wir durften viel lernen, vor allem über uns selbst.

In beiden Fällen hängen wir in der Vergangenheit fest. Wird der Blickwinkel eng, tut das vor allem dir selbst nicht gut. Egal, ob die Zeit Erinnerungen schöner oder schwärzer färbt, als sie tatsächlich waren, wir verbauen uns so ganz sicher den Weg zu etwas Neuem, Lebendigen.

Möchtest du da raus?  

Manchmal braucht es Zeit, manchmal einen guten Freund, Traurigkeit … alles zusammen.

Bis wir uns erinnern und sehen, auch dieser Mensch war ein Mensch wie du und ich. Er oder sie hat etwas in uns eingeladen, sich mit ihm einzulassen. Vielleicht

  • hat uns dieser Mensch gezeigt, wie schön und leicht das Leben sein kann
  • wie schwer und kompliziert
  • haben wir viel Neues kennengelernt
  • musste alles „wie immer“ bleiben, weil Veränderungen Angst machten
  • haben wir ein paar Tage oder viele Jahre mit diesem Menschen verbracht – die Dauer sagt nichts über die Tiefe aus.

Was auch immer es war, es ist nicht mehr

Es tut gut, diese vergangene Beziehung mit der Zeit zu betrauern. Trauer kann sehr heilsam sein. Trauer hilft Abschied nehmen. Trauer hilft zu verarbeiten und zu akzeptieren – es ist vorüber.

Natürlich war es schön und etwas ganz besonderes. Aber dieser eine Mensch ist nicht mehr da. Lass los.

Es darf jedoch auch jetzt wieder schön werden – auch wenn sicher anders schön wird.

Warten… oder genießen?

Warten… derzeit habe ich das Gefühl, jeder wartet …

… ständig auf irgendetwas, damit „es“ endlich besser, perfekter, schöner wird…

Warten …

… auf endlich freie Zeit oder dass endlich wieder etwas zu tun ist?
… auf endlich den Traumpartner oder die klare Trennung nach traurigen Jahren?
… darauf, endlich Eltern zu werden oder dass die Kinder endlich ausziehen?

Wir freuen uns beim Warten im besten Fall auf die Zukunft (was gut ist!), sind jedoch oft in Gedanken nur bei dem was fehlt und vergessen dabei, den heutigen Tag mit all seinen kleinen Augenblicken und Qualitäten zu genießen (was nicht so gut ist und frustrieren kann!)
Das ist ein bisschen so, als hätte ich immer nur das Ende der Brücke im Blick. Genieße aber nicht die wertvollen einzelnen Schritte auf dem Weg über den Fluss. Schade, oder?

lala

Wenn….. dann….. ?? Macht ein Leben im Wartezimmer des Lebens Spaß?
Mangeldenken nennt man das, wenn ich mich immer auf diese entsetzlichen Lücken im Leben konzentriere…

Was passiert, wenn ich mich wieder mehr darauf konzentriere, was rund um die Lücke ist?

Das annehme und genieße, was eben genau jetzt da ist?
Vielleicht ausreichend Zeit aber zu wenig Geld?
Vielleicht genügend Geld aber keine Zeit, es zu genießen?
Vielleicht zu wenig Umarmungen, aber dafür bewertet niemand den Abend im Jogger mit Schokolade, Rotwein, SerienohneEndesehen?
Vielleicht habe ich gerade anstrengende Kinder, dafür auch viel Lachen und Freude, ihnen beim Wachsen zuzusehen?

Den perfekten Moment gibt es.

Vielleicht gerade jetzt. Wenn ich – so gut es gerade geht – genieße, was da ist. Wenn ich aufhöre zu warten und wieder spielerisch meines gestalte?

Was passiert, wenn ich mir die Zeit nehme, diese Lücken des „Wartens“ dafür zu nützen, meine Bedürfnisse zu spüren, den Moment zu leben, mit wachem Blick auf mein Morgen, damit es tatsächlich so wird, wie es gut für mich ist?

Ich genieße derzeit die letzten Tage meiner Auszeit und habe ab dem 23. Jänner 2018 wieder Zeit für entspannte Beratungen und Coachings.

Angst loslassen ….

Vom Fokus auf die Angst… oder wie es gelingt sich ganz in der Angst zu verlieren, statt mit Freude auf ein gut erreichbares Ziel zuzugehen.

Ein junger Mönch musste in 4 Tagen …

… eine wichtige Prüfung meistern

Er hatte auf einem schmalen Holzbrett über ein tiefes Becken voll Flüssigkeit gehen, das, wie ihm sein Lehrer sagte, mit Säure gefüllt sei. Am Boden des Beckens lagen vereinzelt Knochen, es war gruselig.

Der junge Mönch bekam große Angst, er schluckte schwer und übte 4 Tage lang, teils mit verbundenen Augen, auf einem ebenso schmalem Brett über festem Grund dieselbe Entfernung zurück zu legen. Er war mit der Zeit ganz sicheren Schrittes und stets ohne einen Fehltritt am Ende des Brettes angekommen. Ja, es machte schon richtig Spaß, sicher anzukommen. Er konnte sogar schon auf dem Brett tanzen oder rückwärts diese Distanz gehen!

Der Tag kam, der junge Mönch stand am Rand des Beckens sah plötzlich nur noch die Knochen am Boden des Beckens. Er hatte vergessen, wie sicher er schon war. Er hatte vergessen, dass es Spaß machte zu zeigen, was er konnte. Er holte tief Luft, sah auf den Grund des Beckens und da überfiel ihn

… die panische Angst…

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Der junge Mann spürte sich selbst nicht mehr, war ganz starr vor Schreck. Dennoch begann er zaghaft über das Brett zu gehen. War es nicht viel schmäler, als das, auf dem er geübt hatte??  Deutlich länger? Er sah nur noch die Knochen auf dem Boden des Beckens, keinen Blick richtete er zum Ende des Brettes. Er nahm sich keine Zeit, stehen zu bleiben, Luft zu holen, zu atmen, den Fokus zu heben. Er erinnerte sich nicht daran, wie leicht es war anzukommen, wieviel Freude und Spaß es gemacht hatte, über das Brett zu laufen!

Nein, er gab sich ganz dieser Angst hin, tastete sich unsicher und wackelig voran und – schlussendlich fiel er tatsächlich in das Becken… Angst!! Panik!! Er tauchte unter, strampelte, ruderte, rief nach Hilfe… !!!

… es ist nur Wasser!!!

Sein Lehrer lachte ihn an und rief: Ich kann dich beruhigen, es ist nur Wasser!! Ich habe gesehen, wie gut du in den letzten Tagen geübt hast, wie sicher du schon warst!! Was dich zu Fall gebracht hat, war nur deine Angst!! 

Frei erzählt aus: Die Kuh, die weinte (Ajahn Brahm)

Übrigens: es ist psychologisch unmöglich zeitgleich Spaß und Angst zu haben!

So: Please feed Joy and Happiness!

 

3 klare Fakten für persönlichen Erfolg

Was macht persönlichen Erfolg aus?

Viele Menschen finden ganz unterschiedliche Worte und Bilder für Erfolg, haben oft auch (un-)bewusst bestimmte Erwartungen. Was bedeutet Erfolg für dich/Sie? Und – wann darf es genug sein?

Für mich persönlich ist es ein freudiger Erfolg, wenn ich mit Sinn und Freude, alleine und mit anderen so wirke, dass Menschen, mit denen ich arbeiten darf, Erkenntnisse und Schritte machen können, die sie persönlich ihren Erfolgen und Sehnsüchten näher bringt.

ausblick

Erfolg heißt für mich, dass ich mein Leben überwiegend entspannt so gestalten kann, dass ich genügend Zeit und Ressourcen habe für Entwicklung und die „Neugierden“ die es auch außerhalb meiner Komfortzone gibt. Wenn ich gesundes Essen, eine Wohlfühl-Wohnung, Fitness & Gesundheit und Reisen genießen darf. Wenn ich zufrieden bin, mit dem was ist. Ein ganz besonderer persönlicher Erfolg ist es, wenn ich meine Beziehungen so gestalten kann, dass alle bewusst Freude daran haben.

Für mich ist es aber auch Erfolg, wenn ich mich konsequent weiter entwickle, um etwas bestimmtes zu erreichen, ein gutes Miteinander, Fitness zum Beispiel oder ein bestimmtes Einkommen.

3 klare Fakten zu persönlichem Erfolg
– Erkennen der jetzigen Situation und Verständnis dafür
– erkennen, wohin man möchte, es braucht Sinn, authentische Werte, Klarheit
– einen machbaren Weg dahin

… auf dem die vielen kleinen Schritte gefeiert werden, die es braucht, damit persönliche Erfolge auch im größeren Stil gelingen können!

Der wichtige Augenblick in jeder Beziehung

Kleine Anregung für heute und morgen, für jeden Tag…

Wann haben Sie einem Menschen der Ihnen begegnet, das letzte Mal bewusst in die Augen geschaut? Wann den ganzen Menschen wirklich gesehen? Also auch Ihre ganze Aufmerksamkeit positiv auf diese eine Person gerichtet? Ohne gleichzeitig an die vielen anderen wichtigen Dinge zu denken.

Achtung, das kann Nähe erzeugen!

Wie oft nehmen Sie sich diesen kleinen Moment Zeit, wie oft genießen Sie diese Verbindung mit Menschen, die Ihnen wirklich sehr nahe stehen? Können Sie sich erinnern, wie wohltuend es ist, wirklich gesehen zu werden? Beinahe wie eine Umarmung.

Version 2

 

Selbstversuch

Jederzeit ist es möglich, mit sich selbst zu beginnen. Sorgen Sie dafür, dass Sie ungestört sind und  stellen Sie sich vor einen Spiegel. Wie ist es, sich selbst bewusst in die Augen zu sehen? Was macht es mit Ihnen, wenn Sie sich dabei aufrichten und freundlich anlächeln, während Sie den Blickkontakt halten?

Achtung, das kann Wohlgefühl erzeugen! 

Ja, jede Beziehung ist anders, baut auf einer anderen Basis auf, hat ihre ganz eigene Dynamik. Es gibt jedoch wirklich ganz besonders wichtige Augenblicke – im wahrsten Sinne des Wortes. Jederzeit, kostenfrei, wohltuend.

Erobern Sie Ihr Leben zurück – Selbstführung

Selbstführung – Führen und führen lassen

Können Sie sich noch erinnern, wann Sie das erste Smartphone hatten, die ersten Apps? Wow, hat sich vieles in diesen 10 Jahren verändert, deutlich vereinfacht! Was das mittlerweile alles kann! Das Leben ist aber auch schneller geworden, nicht? Was haben wir damals gemacht, mit unserer Zeit? Können Sie sich ein Leben ohne noch vorstellen? Also ich möchte nicht mehr verzichten, aber wie gehe ich mit dem Ding und seinen unglaublichen Möglichkeiten um? Wie hat sich Ihr Leben seither verändert? Das Smartphone ist nur ein – im wahrsten Sinne des Wortes – naheliegendes Beispiel. Wir sind, den meisten von uns ist dies nicht wirklich bewusst:

Zeitzeugen grundlegender Verschiebungen unserer Lebensabläufe
Digitalisierungen wirken sich privat wie beruflich aus und erfordern völlig andere Fähigkeiten und Abläufe, sowie laufend spielerische und neugierige Lernprozesse. Veränderungen machen dann Freude, wenn man mitgestalten kann. Sie verunsichern dann, wenn sie mit einem passieren, dann können sie sowohl körperlich wie auch psychisch Stress und Angst auslösen. Bewusste Selbstführung eröffnet Gestaltungsspielräume und entspannt.

Erholung in die Alltagsroutine einbauen

Von vielen Klienten höre ich – ich muss funktionieren – es ist zu viel – wie die anderen wollen – keine Kapazität mehr, um nachzudenken – wenn …, dann wird es leichter… in Endlosschleife…

Je rasanter Veränderungen und Anforderungen sind, umso dringender benötigen wir persönlich – also nicht nur der Körper, sondern auch unser Gehirn – Zeit, diese Informationen zu verarbeiten, Gedanken zu sortieren und zu Ende zu denken. Sinnvoller Weise erreichen wir dies durch in den Alltag eingebaute Erholungstools, in denen z.B.: nichts Neues „auf´s Hirn einprasselt“.
Erst durch „Ruhephasen“ in denen intern Gedanken verarbeitet und ausgemistet werden, kann die Gehirnfestplatte wieder etwas aufgeräumt werden. So kann bewusste Gestaltung passieren, statt zu reagieren, es fällt leichter Entscheidungen zu treffen.

Stress managen ist eine bewusste Entscheidung
Das Stresshormon Cortisol wirkt wie ein Turbo für den gesamten Stoffwechsel, ist in kurzen Phasen notwendig und sinnvoll. Viele leben jedoch im Dauerstress. Cortisol hemmt auf der anderen Seite aber das Immunsystem und bremst die Erholungsfähigkeit des Körpers.
Positiver Stress macht Freude, z.B. wenn Sie vor Herausforderungen stehen, die zu bewältigen sind, wenn Sie sich dehnen dürfen und nicht unter einer zu großen Last leiden. Wenn Sie mit etwas fertig werden, statt nie anzukommen. Ständig an der Grenze der Überforderung zu leben macht wirklich krank, kann Ängste und Burnout auslösen.

Also, jetzt mal ganz ehrlich – wie gehen Sie damit um? Merken Sie das noch oder reagieren Sie hauptsächlich auf die Anforderungen des Alltags?

Selbstführung und Lebensgestaltung ist lernbar
Möchten Sie sich und ihr überfülltes Leben noch länger managen, um es noch effizienter zu optimieren? Oder doch lieber so führen, dass es Ihnen Freude macht und Ihren Bedürfnissen entspricht? Oft braucht es nur ein kleines bisschen Abstand oder Unterstützung um zu erkennen.
Wie möchten Sie – unter all Ihren gegebenen Umständen – Ihr Leben führen? Gestaltungsräume gibt es quasi immer! Wer sich und sein Leben bewusst führt, ist authentisch, selbstkompetent und weiß um seine Wirksamkeit. Das wiederum wirkt sich positiv auf Ihre Beziehungen aus. Auf die zu Ihnen selbst und Ihre privaten wie beruflichen Beziehungen. Besser geht´s immer. Wollen Sie?

Ich begleite Sie gerne durch diesen Prozess!

Vom ICH… zum WIR…

… zu einem WIR, in dem das ICH genügend Raum findet und verbunden ist …

… in jedem Fall sind es liebevolle und positive Beziehungen, die unser Leben freudvoll machen. Es ist das, was letzten Endes wirklich zählt. Ob wir gemeinsam in Partnerschaft wachsen wollen oder Projekte in Netzwerken oder Unternehmen realisieren, vertrauensvolle Beziehungen machen den entscheidenden Unterschied, ob es uns freut, es uns damit gut geht und ob es gelingt.

Ich biete Paar-Coaching und -Beratung an, zum Beispiel um den Alltag wieder mit Freude und Lust zu gestalten oder gemeinsam Herausforderungen gut zu meistern.

Zusätzlich biete ich neu gemeinsam mit Günter Kerschbaummayr (www.matrix-coaching.at) Paarberatung und Mediation an. Günter wirft anhand der Horoskope von zwei oder mehreren Menschen, zusätzliche Blickwinkel auf die „Knöpfe“ und auch die Potenziale von Beziehungen. Dieses zusätzliche Werkzeug bietet eine weitere Komponente in Paarberatung und Mediation an und ist äusserst effizient.

Ein Frau/Mann Duo bewährt sich hier sehr, da eine Balance
doch sehr wesentlich sein kann für den Erfolg einer Beratung.

Wir freuen uns einen „lebendichen“ Prozess in einem neuen Format von Paarberatung und -begleitung!

Gelungene Kommunikation

… ist eigentlich recht einfach! Wenn nicht ständig diese Missverständnisse oder „Falsch-Interpretationen“ wären, oder? Ich gehe hier auf gesprochene Worte in der Kommunikation ein – das macht in etwa 7 % unserer Kommunikation aus.

Üblicher Weise funktioniert unsere Kommunikation so: Einer sagt etwas, während dessen arbeitet das Gehirn der Zuhörer auf Hochtouren. Es versucht laufend einzuordnen, glaubt zu wissen, wie der Satz enden wird und überlegt schon eine „Antwort“ – also eine Reaktion. So weit, so normal, so missverständlich.

Es gibt unzählige Bücher und Gurus, die Ihnen erklären wollen, wie Sie es besser machen. Es gibt allerdings auch einen recht simplen Trick:

ZUHÖREN, aussprechen lassen. Nicht interpretieren, sondern

NACHFRAGEN, z.B. wie genau/was kann ich beitragen/wie war das für dich…??? Das gesagte GELTEN LASSEN – Sie müssen nicht zustimmen, Sie hören, für den anderen ist es jetzt genau so.  WERTSCHÄTZEN, dass man Ihnen Zeit und Aufmerksamkeit schenkt, sich Ihnen erklärt.

Selbstverständlich funktioniert auch das nur wirklich gut, wenn es einen Austausch gibt. Vielleicht nicht immer in demselben Gespräch, aber unterm Strich sollte es für beide passen.

Näheres folgt zu den anderen 93 % unserer Kommunikation.